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Restabfälle

Restabfall ist das, was übrig bleibt, wenn alle organischen Abfälle, Wertstoffe und Problemabfälle aus dem gesamten Abfall herausgetrennt sind. Er wird deponiert. Damit er dort möglichst wenig Platz verbraucht, wird der Restabfall vor der Ablagerung erst mechanisch, dann biologisch vorbehandelt.


MBA (Mechanisch-Biologische-Anlage)

Die mechanische Vorbehandlung erfolgt in einer großen Halle. In den Sammelbunkern wird der Restabfall, den die Müllfahrzeuge aus dem Landkreis Altenkirchen anliefern, zunächst mechanisch sortiert. Der Greifer befördert den Abfall in den Zerkleinerer. Von dort geht er per Förderband in die Siebtrommel, wo der Abfall in kleinere und größere Teile getrennt wird.

Anschließend werden per Hand Wertstoffe und Schadstoffe aussortiert. Die größeren Teile werden dann zur Energiegewinnung in eine Verbrennungsanlage gebracht. Nochmals zerkleinert gelangt der restliche Abfall in eine große Trommel, die alles durchmischt und bewässert. Ein Dumper transportiert den Abfall zur Deponie. Radlader und Bagger schichten den Abfall zu Rottemieten auf. Hier werden die organischen Bestandteile abgebaut. Sechs Monate bleibt der zerkleinerte Restabfall auf den Rottemieten, dann wird er mit dem Kompaktor auf der Deponie eingebaut.

Das gehört nicht zum Restabfall:
Elektronikschrott und Problemabfall. Schadstoffe gefährden die Mitarbeiter in der Halle, z.B. durch Explosionen oder Verätzungen.