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01.06.2017

Abfallwirtschaftsbetrieb kündigt verstärkte Kontrollen der Bioabfalltonnen an

Das Sortierverhalten der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Altenkirchen hat leider etwas nachgelassen in puncto Sortierqualität bzw. Anzahl der Fehlwürfe bei den Bioabfalltonnen. Zusätzlich werden bedingt durch neue Regelungen insbesondere im Düngemittelrecht die Qualitätsanforderungen an die eingesammelten Bioabfälle sowie auch in Bezug auf die Nutzung des resultierenden Produktes Kompost verschärft.

Klassische Fehlwürfe, die absolut nicht akzeptabel sind werden nachfolgend einmal beispielhaft aufgelistet: Kunststoffbeutel, Biokunststoffbeutel, Tragetaschen, Müllsäcke, Blumentöpfe, Windeln, verpackte Lebensmittelabfälle, Katzenstreu, Glasbehältnisse, Tierkadaver, Keramik, Zigarettenkippen etc.

Werden in den Bioabfalltonnen diese Störstoffe festgestellt, bleibt die Bioabfalltonne zukünftig ungeleert stehen. Es erfolgt auch keine nachträgliche Entsorgung. Vielmehr hat der Bürger seine Bioabfalltonne in diesen Fällen selbst nach zu sortieren und dann korrekt befüllt bei dem nächsten regulären Abfuhrtag erneut zur Leerung bereitzustellen.

Kenntlich gemacht werden die bewusst nicht entleerten Abfallgefäße durch den „roten Mülltonnenanhänger“ analog der roten Karte beim Fußballspiel. Hierzu Werkleiter Werner Schumacher: „Zum einen müssen wird absichern, auch zukünftig noch Qualitätskompost produzieren zu können und uns selbstverständlich den strengeren gesetzlichen Auflagen stellen. Daneben ist die nachträgliche Aussortierung der Störstoffe sehr aufwendig und deren Entsorgung als Restabfall recht kostenintensiv. Leidtragende wären somit alle Gebührenpflichtigen durch Erhöhungen bei den Abfallgebühren, was der AWB unbedingt vermeiden möchte. Daher der Apell an alle Bürger, durch sauberes Sortierverhalten mitzuhelfen, die Umwelt zu entlasten und die Entsorgungsgebühren dauerhaft auf günstigem Niveau zu halten.“

Weitere Informationen finden Sie hierzu auf unserer Homepage unter www.awb-ak.de oder per E-Mail über .