Schmuckbild


Keine heiße Asche in die Mülltonnen geben!

Um zu vermeiden, dass Mülltonnen im Landkreis Altenkirchen infolge von nicht vollständig ausgekühlten Ascheresten in Brand geraten, gibt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Altenkirchen hierzu einige Tipps

Asche darf erst dann in die Restabfalltonne gegeben werden, wenn diese vollständig erkaltet ist. Man sollte sich dabei nicht täuschen lassen, auch wenn die Asche von außen schon erloschen erscheint. Im Inneren kann sie noch glühen und dann verheerende Folgen haben. Mit Luft können selbst kleinste Glutreste in Verbindung mit Abfällen zu gefährlichen Schwelbränden und zu offenem Feuer in der Mülltonne oder sogar in den Müllsammelfahrzeugen führen. Dann besteht höchste Gefahr, ganz zu schweigen von möglichen Sachschäden an Gebäuden und Garagen. „Bei Asche immer Vorsicht walten lassen. Lieber noch einige Tage länger warten, bis die Asche in die Tonne gefüllt wird. Geben Sie die Asche am besten in einen Metallbehälter mit Deckel und lassen sie diesen mindestens 36 Stunden abkühlen. Erst danach in die Restabfalltonne einfüllen“, so Abfallberater Erich Seifner vom AWB.

Bitte keine Asche in die Biotonne geben!

Holz-, Kohle- und Grillaschen gehören ausschließlich in die graue Restabfalltonne. In die Biotonne darf keine Asche eingegeben werden. Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet um Verständnis dafür, denn Asche stört bei der weiteren Verarbeitung der Bioabfälle den Verwertungsprozess. Sehen Müllwerker offenkundig Asche in der Biotonne, so wird diese möglicherweise nicht entleert.

Beschädigte Behälter bitte umgehend melden!

Ist eine Abfalltonne beschädigt, egal ob durch Hitze oder mechanische Einwirkungen, sollten sich Betroffene bitte direkt mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb über die Homepage www.awb-ak.de oder die AWB Abfall-App in Verbindung setzen. Dort wird der Schaden aufgenommen und schnellstmöglich ein Tonnentausch „defekt gegen ganz“ veranlasst. Wurde die Mülltonne durch heiße Asche, Brand oder Mutwilligkeit beschädigt oder zerstört, trägt der verantwortliche Bürger die Kosten für die Ersatztonne und den entsprechenden Tausch.




Ausgabestellen für gelbe Säcke

Die Erfassung der Verpackungsabfälle erfolgt im Landkreis Altenkirchen über gelbe Wertstofftonnen. Im vierwöchentlichen Rhythmus werden die Abfallgefäße regelmäßig geleert. Für temporäre Übermengen an Verpackungsmaterialien (Verpackungen mit dem Recyclingzeichen) sind im Landkreis Altenkirchen auch gelbe Säcke von den Systembetreibern erhältlich.

Um den Service für die Bürger weiter zu verbessern, sind ab dem 02.01.2018 auch Gelbe Säcke beim Abfallwirtschaftsbetrieb, Parkstraße 8 zu den normalen Öffnungszeiten erhältlich.

Die vier offiziellen Ausgabestellen für gelbe Säcke sind somit wie folgt:

  • Fa. REMONDIS Mittelrhein, Graf-Zeppelin-Str. 9-11 in 57610 Altenkirchen
  • die Beckerei, Hauptstr. 42 in 57584 Scheuerfeld
  • Betriebs- und Wertstoffhof AWB, Zum Alten Sand in 57583 Nauroth
  • Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Altenkirchen, Parkstr. 8 in 57610 Altenkirchen 
Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Fa. REMONDIS Mittelrhein unter 0800 1223255 gerne zur Verfügung.
Gefäßänderungen und Fragen rund um die Thematik Gelbe Wertstofftonnen/ Gelbe Säcke werden ebenfalls gerne beantwortet.

Annahmestelle für Elektrokleingeräte in Daaden fällt zum Jahreswechsel weg

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Altenkirchen informiert, dass zum 31.12.2017 die Annahmestelle für Elektrokleingeräte am Bauhof in Daaden, Im Kirdorf geschlossen wurde. Bedingt durch ständige illegale Müllablagerungen hat die Verbandsgemeindeverwaltung keinen anderen Weg mehr gesehen, als den Vertrag mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb zum Jahresende zu beenden.

Ein alternativer Standort konnte bis dato noch nicht gefunden werden und der AWB ist für entsprechende Hinweise oder Anfragen sehr dankbar.

Weitere Informationen zur ordnungsgemäßen Verwertung von Elektrokleingeräten finden Sie im Umweltkalender oder auf der Homepage des AWB unter www.awb-ak.de.



Neuer Glascontainerstandort im Landkreis

Der Abfallwirtschaftsbetrieb im Landkreis Altenkirchen informiert, dass ab sofort vor dem Bauhofgelände in Mudersbach-Niederschelderhütte (Hüttenweg 2) eine neue Sammelstelle für Altglas eingerichtet worden ist.

Die Entsorgung von Altglas erfolgt getrennt nach den Farben weiß, grün und braun. Andersfarbige Gläser gehören in den Glascontainer für Grünglas.

Bitte beachten Sie die zulässigen Einwurfzeiten von Mo. bis Sa. von 7.00 bis 20.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist das Einwerfen von Altglas untersagt. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes.

Unter oder der Telefonnummer 02681 81-3070 werden Sie stets umfassend und kompetent beraten.




Problemabfälle bzw. Schadstoffe aus Haushalten richtig entsorgen

Wasch- und Reinigungsmittel, Batterien und Akkus, Medikamente, Farben und Lacke, Altöl, Chemikalien und Pflanzenschutzmittel etc. sind umweltgefährdende Stoffe, die einer gesonderten Entsorgung bedürfen und keinesfalls in die Rest-abfalltonne oder andere Mülltonnen gehören.

Der richtige Umgang mit solchen Produkten ist Voraussetzung, um eine mögliche Gefährdung von Mensch und Umwelt zu vermeiden. Auch bei der Entsorgung sind wichtige Aspekte zu beachten. Bei falscher Anwendung und Entsorgung können Vergiftungen, allergische Reaktionen oder starke Gewässerbelastungen drohen. Damit diese Stoffe ordnungsgemäß beseitigt werden, steht das Umweltmobil des AWB an über 200 Terminen im Jahr in allen Verbandsgemeinden bereit zur An-nahme dieser kritischen Stoffe. Chemisch ausgebildete Fachkräfte nehmen diese Stoffe durch persönliche Übergabe an (abstellen am Umweltmobil ist nicht erlaubt) und sortieren diese dann in spezielle Behältnisse, um so die nachgelagerte stoff-spezifische Entsorgung zu ermöglichen.
Die abzugebenden Behältnisse bzw. Verpackungen müssen dabei fest verschlossen sein. Zusätzlich sind die sog. haushaltsüblichen Mengen (s. Homepage AWB) einzuhalten.

Fest ausgetrocknete Farben und Lacke sollten über die Restabfalltonne oder Leergebinde ggf. über die Gelbe Tonne (Gelber Sack) entsorgt werden.

Für Altöl nutzen Sie bitte die Rückgabemöglichkeiten im Handel. Am besten stets den Kassenbon für die nachgelagerte Entsorgung aufbewahren.

Gewerbebetriebe wenden sich bitte direkt an private Sonderabfallentsorgungs-unternehmen.

Die genauen Termine für die Schadstoffsammlung entnehmen Sie bitte dem Umweltkalender 2017, der Homepage www.awb-ak.de oder der Abfall-App.

Bei weiteren Fragen wenden Sie die bitte an die Abfallberatung des Abfallwirtschafts-betriebes unter der E-Mailadresse oder der Telefon-nummer 02681/ 81-3070. Dort werden Sie stets umfassend und kompetent beraten.


Foto: Umweltmobil (Fa. Bellersheim)



Kreis Neuwied duldet Anlieferungen zu der Abfallentsorgungsanlage in Linkenbach

Bereits seit vielen Jahren nutzen Bürgerinnen und Bürger sowie Kleingewerbetreibende aus dem Bereich des sog. Kirchspiels Horhausen gerne die nahe liegende Anlieferungsmöglichkeit bei dem Wertstoffhof in Linkenbach des Landkreises Neuwied. Da eigentlich die Abfallmengen immer dem jeweiligen Landkreis zustehen, haben die Landkreise Neuwied und Altenkirchen ein einvernehmliches Duldungsabkommen vereinbart.

Hier von positiv betroffen sind dabei nachfolgende Gemeinden:

  • Willroth
  • Horhausen
  • Pleckhausen
  • Güllesheim
  • Bürdenbach
  • Niedersteinebach
  • Obersteinebach
  • Krunkel / Epgert
Es gelten dabei die vorgegebenen Mengenbegrenzungen und Richtlinien des Landkreises Neuwied sowie die jeweils aktuellen Gebühren für Fremdanlieferer.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter der E-Mailadresse oder telefonisch Tel. 02681 81-3020 zur Verfügung.

Tipps zum richtigen Umgang beim Glasrecycling

Die Deutschen sind spitze im Glasrecycling. Rund 97 Prozent aller Haushalte bringen ihr Altglas zum Sammelcontainer. Im Landkreis Altenkirchen gibt es hierzu derzeit rund 230 Glascontainerstandorte. Doch beim Glasrecycling gibt es einiges zu beachten:

Das gehört in den Sammelcontainer …

Getränkeflaschen, Konservengläser, Marmeladengläser – kurz: alle Glasver-packungen, die der Abfüllung von Lebensmitteln und Getränken gedient haben. Auch pharmazeutische Verpackungen wie Behälter für Hustensaft oder Augentropfen können mit dem Recyclingglas entsorgt werden.

Das gehört auf keinen Fall zum Recyclingglas …

Grundsätzlich gilt: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört auch nicht in den Container, zum Beispiel Fensterglas und Spiegel. Glühbirnen passen zwar hinein, werden aber über den Restabfall entsorgt. Energiesparlampen und Neonröhren können am Umweltmobil oder am Betriebs- und Wertstoffhof Nauroth abgegeben werden. Auf keinen Fall zum Recyclingglas dürfen übrigens Porzellan, Steingut und Keramik. Ähnliches gilt für alle Behältnisse aus Bleikristall wie Blumenvasen, Aschenbecher oder Weingläser. Das betrifft auch alle anderen Trinkgläser sowie feuerfestes Glasgeschirr.

Farben richtig trennen …

Die sorgfältige Trennung nach Farben spielt beim Glasrecycling eine wichtige Rolle. Weißglas gehört in den Container für Weißglas, Grünglas in den grünen Container und Braunglas in den braunen. Blaues oder andersfarbiges Behälterglas gehört übrigens immer in den Container für Grünglas. Der Grund dafür? Grünglas kann mit anderen Glasfarben vermischt werden, ohne dass die Farbe beeinträchtigt wird. Weiß- oder Braunglas verträgt dagegen so gut wie keine anderen Glasfarben.

Gläser vor dem Recycling entleeren …

Nur restentleerte Behältergläser dürfen in den Container. Essens- und Getränkereste können in den Containern unangenehme Gerüche und Insektenbefall verursachen. Arzneimittelrückstände dürfen nicht über die Toilette weggeschüttet werden, da ansonsten das Abwasser belastet wird.

Weitere Informationen, insbesondere wie Müll entsorgt wird, der nicht in die Altglascontainer gehört, gibt es unter www.awb-ak.de oder in der Abfall-App (AWB). Dort sind die passenden Entsorgungsmöglichkeiten für alle Abfälle gelistet.

Einwurfzeiten beachten …

Die zulässigen Einwurfzeiten sind von Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist das Einwerfen von Altglas generell untersagt.

Eine Liste über alle Glascontainerstandorte gibt es auf der Homepage der AWB (www.awb-ak.de) unter Infopool und anschließend Altglas.
Als zusätzlichen Service sind die Glascontainerstandorte ab sofort auch über die beliebte Abfall-App zu finden.





Kostenfreie Selbstanlieferungen am Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth

Wer kennt es nicht? Im privaten Haushalt fallen im Jahresverlauf schon mal defekte Elektro- und Elektronikgeräte, defekte Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, LED-Leuchten oder eventuell sperrige Verpackungen aus Kartonage von neu gelieferten Möbeln etc. an, die ordnungsgemäß entsorgt werden müssen. Das muss nicht immer mit Kosten verbunden sein.


Folgende Abfälle aus dem Landkreis Altenkirchen werden am Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth kostenfrei angenommen:

  • Papier, Pappe und Kartonagen (z.B. Verpackungen, Bücher, Kataloge, Zeitschriften und Prospekte)
  • Elektro- und Elektronikaltgeräte (z.B. Kleingeräte, Bildschirmgeräte, Waschmaschinen, Herde, Ölradiatoren und Kühlgeräte)
  • Metallschrott (z.B. Fahrräder, Maschendraht, Buntmetalle wie Kupfer und Messing etc.)
  • Grünschnitt ( z.B. Laub, Rasenschnitt, Heckenschnitt, Astschnitt bis max. 8 cm Durchmesser)
  • Sperrabfall bis 2m³ pro Quartal statt der quartalsmäßigen Abholung am Grundstück – vorherige Anmeldung erforderlich über Telefon: 02681 81-3033
  • Altglas (Glasverpackungen)
  • Alttextilien, Altkleider, Altschuhe
  • CDs und DVDs
  • Flaschenkorken
  • Haushaltsbatterien
  • Kfz- Batterien (Bleibatterien)
  • Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und LED- Leuchten
  • PUR- Schaumdosen (Bau- und Montageschaumdosen)

Öffnungszeiten des Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth:

Montag – Freitag: 08:30 – 16:00 Uhr

Samstag:               08:30 – 12:00 Uhr

Betriebs- und Wertstoffhof (BWH)
Zum Alten Sand
57583 Nauroth
Tel. 02681 81-3071

Fragen zur Anlieferung kostenfreier Abfälle am BWH Nauroth, aber auch alle sonstigen Fragen zum Thema Abfall, beantwortet Ihnen die Abfallberatung des AWB unter der Telefonnummer: 02681 81-3070

Abfallwirtschaftsbetrieb für die Zukunft gut aufgestellt

- MdB Erwin Rüddel informierte sich vor Ort Altenkirchen.-

Unter Bezug auf den internationalen Tag der öffentlichen Dienste informierte sich der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel auf dem Betriebs- und Wertstoffhof vom Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Altenkirchen in Nauroth. Dort war zum „Tag der Daseinsvorsorge“ eingeladen worden, um die Bedeutung und Anliegen der kommunalen Abfallentsorgung zu verdeutlichen. Erster Kreisbeigeordneter Konrad Schwan (li.), zu dessen Geschäftsbereich die Abfallwirtschaft gehört und Werkleiter Werner Schumacher (re.) berichten im neuen Gebäude bei der ehemaligen Kreismülldeponie dem Abgeordneten, was kommunale Unternehmen tagtäglich leisten und wo die zukünftigen Herausforderungen liegen.

„Der Abfallwirtschaftsbetrieb ist zuständig für grundsätzlich alle Bürger und Gewerbebetriebe und wir arbeiten nach dem Kostendeckungsprinzip“, hieß es. Abfallwirtschaft umfasst alle Tätigkeiten und Aufgaben, die mit dem Vermeiden, Vermindern, Verwerten und Beseitigen von Abfällen zusammenhängen. Hier setzt ein Angebot des in Trägerschaft des Kreises stehenden Abfallwirtschaftsbetriebes an, das sich speziell an Kindergärten und Grundschulen richtet. „Wir wollen Kinder einladen, um sie schon frühzeitig mit den genannten Aufgaben der Abfallwirtschaft vertraut zu machen und sie dafür zu sensibilisieren. Wir wollen dabei gelichzeitig auch erklären, welche Prozesse sich auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie getan haben und tun. Ein Deponie-Lernpfad wird das noch unterstützend begleiten“, merkte Werkleiter Werner Schumacher an.

„Weiterhin wenden wir uns über spezielle Kampagnen wie „Bioabfall gehört in Papiertüten“ an die Bevölkerung. Wertstofftrennung, Recycling, Wertstoffwiedergewinnung müssen nachhaltig das Bewusstsein aller, ob jung, ob alt, erreichen. Schließlich ist Abfallwirtschaft ein Bereich, der jeden betrifft“, betonte Konrad Schwan. „Es ist gleichermaßen beeindruckend wie überzeugend, was der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Altenkirchen hier umgesetzt hat. Das trägt maßgeblich zur Sensibilisierung und Umsetzung der Herausforderungen von Abfallverringerung und Abfallvermeidung bei. Die neue Umweltschule ist auch in diesem Zusammenhang besonders zu erwähnen und zu loben“, bekräftigte Erwin Rüddel.

v.l.nr. Geschäftsbereichleiter AWB Konrad Schwan, MdB Erwin Rüddel, Werkleiter AWB Werner Schumacher




Keine Plastikbeutel und Biobeutel aus Kunststoff in die Biotonne!

Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet noch einmal eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger keine Kunststoffbeutel oder sog. Biobeutel aus Kunststoff (meistens Maisstärkebasis) zu benutzen und in die Braune Bioabfalltonne zu geben. Man läuft dabei Gefahr, dass die Bioabfalltonne wegen Fehlbefüllung nicht entleert wird und stehen bleibt.

Sinnvoll sind hier ausschließlich Abfalltüten aus Papier oder einfach Zeitungspapier zum Einwickeln der Bioabfälle aus dem Küchenbereich nehmen. Nur so wird auch weiterhin eine umweltfreundliche und ordnungsgemäße Verwertung der Bioabfälle ermöglicht.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes. Unter oder der Telefonnummer 02681 81-3070 werden Sie stets umfassend und kompetent beraten.




Kostenfreie Selbstanlieferungen am Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth

In den meisten Haushalten fallen im Jahresverlauf schon mal defekte Elektro- und Elektronikgeräte, defekte Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren oder aber sperrige Verpackungen aus Kartonage von neu gelieferten Möbeln etc. an, die ordnungsgemäß entsorgt werden müssen. Das muss aber nicht immer gleich mit Kosten verbunden sein.

Folgende Abfälle der Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Altenkirchen werden am Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth kostenfrei angenommen:

  • Papier, Pappe und Kartonagen (z.B. Verpackungen, Bücher, Kataloge, Zeitschriften und Prospekte)
  • Elektro- und Elektronikaltgeräte (z.B. Kleingeräte, Bildschirmgeräte, Waschmaschinen, Herde, Ölradiatoren und Kühlgeräte)
  • Metallschrott (z.B. Fahrräder, Maschendraht, Buntmetalle wie Kupfer oder Messing)
  • Grünschnitt ( z.B. Laub, Rasenschnitt, Heckenschnitt, Astschnitt bis max. 8 cm Durchmesser) bis zu 2m³ kostenfrei (max. fünfmal jährlich)
  • Sperrabfall bis 2m³ pro Quartal statt der quartalsmäßigen Abholung am Grundstück – vorherige Anmeldung erforderlich über Telefonnummer: 02681 81-3033
  • Altglas (Glasverpackungen)
  • Alttextilien, Altkleider, Altschuhe
  • CDs und DVDs
  • Flaschenkorken
  • Haushaltsbatterien
  • Kfz- Batterien (Bleibatterien)
  • Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und LED- Leuchten
  • PUR- Schaumdosen (Bau- und Montageschaumdosen; leer/mit Deckel) 
Öffnungszeiten Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth:
Montag – Freitag: 08:30 – 16:00 Uhr
Samstag: 08:30 – 12:00 Uhr

Anschrift Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth:
Betriebs- und Wertstoffhof (BWH)
Zum Alten Sand
57583 Nauroth
Tel. 02681 81-3071

Fragen zur Anlieferung kostenfreier Abfälle am BWH Nauroth, aber auch alle sonstigen Fragen zum Thema Abfallentsorgung, beantwortet die Abfallberatung des AWB unter der Telefonnummer 02681 81-3070
oder per E-Mail unter .




Sperrabfallentsorgung im Landkreis Altenkirchen

Die Entsorgung von Sperrabfällen im Landkreis Altenkirchen hat sich über viele Jahre gut etabliert. Damit dies auch so bleibt, möchte der Abfallwirtschaftsbetrieb mit diesem Pressebericht etwaigen Informationsdefiziten durch Neuerungen vorbeugen.

Sperrmüll

Zum Sperrabfall oder Sperrmüll zählen beispielsweise Möbel, sperrige Kunststoffgegenstände oder Teppichböden (genauere Auflistung s. u.). Diese müssen von Hand verladen werden können, d. h. sie dürfen nur eine maximale Kantenlänge von 1,80 Metern haben und ein maximales Einzelgewicht von 50 Kilogramm besitzen.

Für Privathaushalte im Landkreis Altenkirchen ist die Sperrabfallentsorgung für bis zu vier Abholungen im Jahr in den allgemeinen Abfallentsorgungsgebühren enthalten.

Sperrmüll anmelden und einen Termin erhalten geht ganz einfach über die Homepage des AWB, per Telefon, E-Mail oder auf schriftliche Anfrage.

Wenn Bürger einen besonders kurzfristigen Entsorgungstermin wünschen, können sie auch den kostenpflichtigen Sperrabfall-Express-Service nutzen.
Ausführliche Informationen hierzu gibt es auf der Homepage des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.awb-ak.de.

Zum Sperrabfall gehören insbesondere:
  • ausgediente Möbel jeglicher Art wie Schränke, Stühle, Tische, Polstermöbel, Liegen, Holzbettgestelle, Sprungrahmen, Matratzen usw.
  • sperrige Gegenstände aus Kunststoff, die mindestens so groß sind wie eine Getränkekiste und nicht in eine 120-Liter-Abfalltonne passen, wie beispielsweise Kinderrutsche, Sandkasten, großes Plastikspielzeug, Bobby Car, Gartenmöbel, Wäschekorb, Planschbecken, Pool etc., jedoch keine Öltanks)
  • Kinderwagen, Sonnenschirme, Skier, Holzleitern, große Bilderrahmen
  • Teppiche und textile Fußbodenbeläge

Sperrmüll dieser Art wird in haushaltsüblichen Mengen, das bedeutet bis zwei Kubikmetern einmal je Quartal vom AWB kostenlos abgeholt und umweltgerecht nach einer Sortierung entsorgt.

Nicht zum Sperrmüll zählen unbewegliche Gegenstände, die beim Umzug üblicherweise zurückbleiben wie etwa Paneele, sanitäre Einrichtungen, Parkettböden, Türen, Fenster, Geländer sowie Tapetenreste und Müllsäcke.


Metall- und Elektroschrott

Metallgegenstände werden als Metallschrott separat und kostenlos abgeholt genau wie Elektro- und Elektronikgeräte. Dies geschieht in einer kombinierten Abfuhr.

Wichtige Hinweise

Bürgern wird empfohlen darauf zu achten, die Sperrabfallgegenstände möglichst erst am Abfuhrtag bis 6 Uhr oder aber möglichst spät am Abend zuvor nach 18 Uhr - also nicht schon einige Tage vorher - ebenerdig und gut sichtbar an die Straße zu stellen.

Denn es kommt leider häufig vor, dass „Sperrabfallhaufen“ durchwühlt und im Vorfeld beraubt werden. Dies ist auch der Grund, warum der AWB auch weiterhin keine festen Termine zur Abholung des Sperrabfalls öffentlich herausgibt. Sondern jeder Bürger erhält einen individuellen Termin nach vorheriger Anmeldung innerhalb von einem Monat.

Die andere negative Erscheinung ist das „Dazustellen“ von weiteren Sperrabfallmengen. „Sofern dies etwa unter Nachbarn abgesprochen ist und die Mengenbeschränkung weiterhin eingehalten wird“, stellt dies gemäß AWB überhaupt kein Problem dar. Wird jedoch die haushaltsübliche Menge überschritten oder gar Abfallarten hinzugestellt, welche nicht zur Sperrabfallfraktion zählen, erwächst ein größeres Problem, da diese Abfälle durch das beauftragte Entsorgungsunternehmen nicht mit abtransportiert werden. Sogenannte „Wilde Müllablagerungen“, d. h. wenn unbekannte Dritte ihren Unrat ohne Absprache mit hinzustellen, können zur Anzeige gebracht werden und ein empfindliches Bußgeld von bis zu 10.000 Euro bei erwiesenen oder grob fahrlässigen Gesetzesverstößen nach sich ziehen.

Der AWB wirbt für ein faires Miteinander der Bürger an dieser Stelle.

Bei weiteren Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Abfallberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes wenden. Unter oder der Telefonnummer für Sperrabfallanmeldungen 02681 81-3033 gibt es umfassende und kompetente Beratung.





Geschirrmobile im Landkreis Altenkirchen als Beitrag zur Abfallvermeidung


Ob Geburtstagsfeier, Straßenfest oder Adventskaffee - gefeiert wird das ganze Jahr hindurch zu den unterschiedlichsten Anlässen und in den ungewöhnlichsten Locations.

Fast immer ist eine Feierlichkeit auch mit gemeinsamem Essen und Trinken verbunden. Aber woher das Geschirr für so viele Gäste nehmen? Und - was noch schlimmer ist - wohin mit dem vielen „Abwasch“, wenn z.B. im Freien, auf der Straße oder in einer Hütte gefeiert wird, wo keine oder nur eine winzige Küche mit kleinem Spülbecken vorhanden ist?

Oftmals behilft man sich in diesem Fall mit Einweggeschirr. Aber mal ehrlich, wer isst schon gerne von einem Pappteller, bei dem man ständig Angst haben muss, dass er sich verbiegt und einem das ganze leckere Essen auf der Hose landet? Und aus einer Papptasse schmeckt der Kaffee auch nicht so richtig gut.

Ganz zu schweigen von dem immensen „Müllberg“ den man als Gastgeber nach so einer Feier zu beseitigen hat. Es ist kaum möglich beispielweise Pappteller ökologisch zu entsorgen, indem sich das Material wiederverwerten lässt. Da die Pappe mit Speiseresten beschmutzt ist, darf sie leider nicht in die blaue Papiertonne. So bleibt letztlich nur der Weg in den Restabfall. Da zahlt man gleich zweimal: Einmal bei der Anschaffung der Einwegartikel und dann noch einmal bei ihrer recht teuren Entsorgung.

Das muss aber nicht sein!

Im Kreis Altenkirchen gibt es als Alternative vier Geschirrmobile, die sich Vereine und Privatpersonen zur Ausstattung ihrer Feierlichkeiten ausleihen können. Die Geschirrmobile sind Kfz- Anhänger, welche jeweils mit einer Spülmaschine sowie etwa 150- 200 Gedecken und Besteck bestückt sind.

Damit können Sie Ihre Gäste nicht nur wesentlich stilvoller sondern auch umweltfreundlicher bewirten.

Alles was Sie zum Betrieb eines Geschirrmobils benötigen, sind ein Wasser- und ein Kraftstrom-anschluss.

Nach dem Essen kann das Schmutzgeschirr in der leistungsfähigen Spülmaschine sofort in kurzer Zeit gereinigt werden. Das saubere Geschirr wird dann wieder zurück in das Mobil gepackt und steht für seinen nächsten Einsatz bereit. Ganz ohne Produktion von Müll!

Wenn Sie das Geschirrmobil bei Ihrer nächsten Feier einmal ausprobieren möchten, wenden Sie sich bitte an folgende Kontakte:

VG Betzdorf-Gebhardshain: 0170 9920934  oder 02747 915757

VG Kirchen: 0151 65138959

VG Wissen: 02742 939-120



Recycling leicht gemacht -

Rücknahme und Recycling von gebrauchten PU-Schaumdosen

In Deutschland werden pro Jahr über 25 Millionen PU-Schaumdosen in den unterschiedlichsten Bereichen des Bauhandwerks verbraucht. Die vielseitigen Montageschäume sind bei Handwerkern ebenso beliebt wie bei Heimwerkern. Grund sind die herausragenden Dämmeigenschaften der Polyurethanschäume sowie ihre kosten- und zeitsparenden Verarbeitungsmöglichkeiten.

Doch wohin mit den PU-Schaumdosen nach ihrem Gebrauch?

Als gefährlicher Abfall gehören sie nicht in den Restabfall, Gelben Sack oder Baustellenmischabfallcontainer. Einzelne Dosen können Sie kostenfrei bei den teilnehmenden Baumärkten oder am Betriebs- und Wertstoffhof in Nauroth einfach und kostenfrei abgeben. Von dort aus werden sie zum Recycling zur PDR Recycling GmbH + Co KG im oberfränkischen Thurnau geschickt.

Größere Mengen (ab 12 Dosen) können Profianwender (Handwerksbetriebe) und Privatkunden auch im Original-Verkaufskarton sammeln und direkt bei PDR die kostenfreie Abholung anfordern. Sie erhalten dann gerne eine Entsorgungs-bestätigung mit Verwertungsgarantie.

Tel. 0800 7836736 Fax. 0800 7836737